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Regelwerk

(zum Teil in Abweichung von den Regeln des internationalenund des nationalen Volleyballverbands)

1. Zusammensetzung der Teams

1a. Libero

2. Verbot von Ligaspielern

3. Zählweise

4. Netzhöhe

5. Schiedsgericht

6. Abweichungen von den Regeln des internationalen Volleyballverbands

7. Spieltermine, Terminabsprache

8. Verschiebung von Spielterminen

9. Sanktionen

10. Fairnessgebot

11. Zusätzliche Regeln 2009

1. Im Sinne des Charakters der HobbyRunde als Mixed-Runde müssen mindestens zwei Frauen pro Team mitspielen. In außergewöhnlichen Situationen kann nach vorheriger Absprache mit dem Gegner ausnahmsweise von dieser Regelung abgewichen werden.

1a. Grundsätzlich ist es erlaubt, mit Libera/Libero zu spielen. Ich bitte aber darum, dies vor dem Spiel untereinander zu klären, denn das jeweilige Schiedsgericht sollte mit den Regelungen vertraut sein, um Missverständnisse
zu vermeiden.

2. Es ist den Mannschaften nicht erlaubt, aktive Ligaspieler, die im Besitz eines gültigen Passes des SHVVs oder eines der anderen Landesverbände sind, einzusetzen. Der Einsatz von Frauen bis einschließlich Bezirksliga ist hingegen bis auf Weiteres erlaubt. Die Namen dieser Spielerinnen sind vor Beginn der Saison auf den Anmeldebögen aufzuführen. Bei Zuwiderhandlungen wird das betroffene Team unter Aberkennung aller bis dahin erreichten Punkte für den Rest der Saison gesperrt.

2a. Ein/e Spieler/in darf in mehreren Teams spielen. Allerdings haben einige Teams nur unter der Voraussetzung mit "Ja" gestimmt, dass dies nur dann erlaubt ist, wenn jemand in zwei unterschiedlichen Vereinen spielt oder kurzfristig als Aushilfe bei Personalnot eingesetzt wird; eindeutig abgelehnt aber wird der Einsatz von Spielern bzw. Spielerinnen zur Verstärkung mit dem Ziel, einem Team bessere Gewinnchancen zu ermöglichen (was im Übrigen äußerst unsportlich wäre!)

3. In allen fünf Sätzen wird jeder Fehler der einen Mannschaft als Punkt für die andere Mannschaft gewertet, unabhängig vom Aufschlagsrecht. Die Sätze 1 bis 4 werden bis 25 mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten gespielt; im Falle eines Gleichstandes von 24:24 wird das Spiel fortgesetzt, bis ein Zwei-Punkte-Vorsprung erreicht ist.

Im fünften Satz wird in der gleichen Weise gezählt, allerdings nur bis 15 mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten; beim Stande von 14:14 wird solange weiter gespielt, bis eine Mannschaft einen Zwei-Punkte-Vorsprung herausgespielt hat. Sobald ein Team 8 Punkte erreicht, werden die Seiten gewechselt.

4. Die Höhe des Netzes in der HobbyRunde beträgt 2,35 m und ist entsprechend einzustellen.

5. Das Schiedsgericht stellt die jeweilige Heimmannschaft. Dies besteht in der Regel aus einem 1. Schiedsrichter und einer zweiten Person, die für die Punkteanzeigetafel zuständig ist. Wo es möglich ist, ist der Einsatz eines z. Schiedsrichters wünschenswert.
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schiedsrichter über ausreichende Regelkenntnis sowohl der offiziellen als auch der besonderen Regeln für der Bereich der HobbyRunde verfügen.

6. Auch in folgenden Punkten weicht der Regelkanon der HobbyRunde von dem ofziellen ab.

So gibt es:

- keine Pflicht zum Tragen einer einheitlichen Spielkleidung

- keine Spielerpässe

- kein neutrales Schiedsgericht

- Das Betreten der Mittellinie wird auch weiterhin nicht als Fehler gewertet.
Ich möchte aber darum bitten, dass noch genauer darauf geachtet wird,dass Übertritte geahndet werden.
Dazu solltet Ihr nach Möglichkeit immer einen zweiten Schiedsrichter einsetzen.

- keine zwingend festgelegten Spieltermine

- das Spielen des Balles mit dem Fuß ist verboten

- das Fallenlassen des Balles beim Aufschlag ist erlaubt, solange er dabei nicht in das Spielfeld fällt

- Die Netzberührung des Balles nach dem Aufschlag ist nicht als Fehler zu bewerten,wenn er dabei das Netz überquert.

7. Auf dem Spielplan ist immer das Datum des Montags der jeweiligen Spielwoche angegebenen. Die Spiele entfallen in dieser Woche immer auf den Trainingstag der Heimmannschaften. Sie sind vorher telefonisch miteinander abzusprechen, zuständig dafür ist die Heimmannschaft.

8. Jedem Team ist es erlaubt, den im Spielplan festgesetzten Spieltermin von sich aus einmal zu verschieben. Darüber hinaus darf es einen mit der gegnerischen Mannschaft abgemachten Ersatztermin unter besonderen Umständen ein weiteres Mal verschieben. Sollte es einen zweiten Ausweichtermin ebenfalls nicht wahrnehmen können, gilt das Spiel als verloren und die Punkte entfallen auf den Gegner. Dies gilt ebenso bei Nichterscheinen eines Teams zu einem abgesprochen Termin.

Das Verschieben eines Spieltermins sollte möglichst immer mit gleichzeitiger Absprache eines zeitnahen Ersatztermins einhergehen. Dazu sollte die verschiebende Mannschaft mehrere Alternativtermine anbieten können, die bereits vorher mit den eigenen Spieler/Innen abgeklärt worden sind.

Bei den Pokalspielen gibt es ab sofort folgende neue Regelung, um den leider immer wieder auftretenden Terminstau zu vermeiden: haben zwei Teams bis zum Termin der nächsten Runde ihr Spiel nicht ausgetragen, entscheidet das Los über den Verbleib eines der beiden Teams im Pokalwettbewerb.

9. Die mitgeschickten Ergebnisformulare sind bis zum darauf angegebenen Termin zurückzuschicken.
Für verspätetes Zurückschicken wird ein Strafgeld in Höhe des Startgeldes erhoben. Sollte dieses nicht gezahlt werden, wird das betroffene Team zunächst für eine halbe Saison gesperrt.

Sollten zwischendurch alle Spielergebnisse per Email, Fax oder telefonisch eingegangen sein, entfällt das zusätzliche Zurückschicken der Ergebnisse.

10. Für alle Bereiche der HobbyRunde, besonders natürlich für das jeweilige Schiedsgericht, gilt ein besonderes Fairness-Gebot. Da bewusst auf den umfangreichen Sanktionsapparat der offiziellen Punktrunden verzichtet wird, sind jede Spielerin und jeder Spieler zur Einhaltung einer fairen Spiel- und Verhaltensweise aufgefordert, um einen störungsfreien Spielbetrieb zu gewährleisten. Bei allem Ehrgeiz soll der Spaß am Spiel die größte Priorität haben.

11. Zum 01.07.2009 wurden die Volleyballregeln an einigen Stellen grundlegend geändert.
Neben zahlreichen kleinen gibt es zwei wesentliche Änderungen, die auch die Hobbyrunde betreffen.

1. Es stellt keinen Fehler mehr dar, wenn ein Spieler das gegnerische Feld mit einem Teil seines Körpers oberhalb der Füße berührt und er die gegnerische Mannschaft dabei nicht behindert. Beim Übertritt mit den Füßen bleibt es dabei, dass ein Fehler dann vorliegt, wenn sich der Fuß vollständig in der gegnerischen Spielfeldhälfte befindet.
Es ist jetzt somit möglich, dass ein Spieler vollständig in der gegnerischen Spielfeldhälfte liegt und sich lediglich seine Füße noch in der eigenen Hälfte befinden.
Solange er dabei das Spiel des Gegners nicht beeinflusst, liegt kein Fehler vor.
2. Die Berührung des Netzes ist jetzt grundsätzlich erlaubt. Sie ist ausnahmsweise nur dann ein Fehler, wenn das obere Band des Netzes während einer Spielaktion berührt wird
oder wenn durch die Netzberührung ein Vorteil erlangt wird (z.B. absichtliches Herunterziehen des Netzes, damit der Angreifer besser schlagen kann).
Eine Spielaktion setzt nicht zwingend eine Ballberührung voraus. So ist zum Beispiel auch die Berührung der oberen Netzkante bei einem Blockversuch ein Fehler.

Stand: 01. September 2006

 

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